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Der Gangsterfilm. Natürlich enthält auch jeder Polizei- und Mafiafilm so seine Unmenschen, sonst wäre die Gut-/Bösezeichnung unmöglich, aber
Gangster innerhalb eines eigenen Mikrokosmos verdienen doch eine Extra-Erwähnung. Beispiele hierfür sind die früher so beliebten
„Hold Up“-Streifen wie etwa Montaldos TOP JOB oder auch spätere Bandenfilme á la HÖLLENHUNDE BELLEN ZUM GEBET
oder IM DUTZEND ZUR HÖLLE. Die Rollenverteilung erfolgt hier innerhalb der sozial Geächteten, Sehgewohnheiten in Bezug
auf Sympathien werden auf den Kopf gestellt. Gerade im Porträt von Außenseitern als Spiegelbild der „normalen“ Gesellschaft
lassen sich Wahrheiten für unser aller Leben ziehen. Oder will etwa jemand ernsthaft behaupten, daß der Genuß von Di Leos
MILANO KALIBER 9 nicht sein gesamtes Denkgebäude verändert hat?
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