|
Eine kleine aber feine Gruppe von Filmen beschäftigte sich Ende der 70er mit der Frage, was passiert, wenn man eine Gruppe
Soziopathen auf das Spießbürgertum loslassen würde. Ohne jegliche Subtilität heruntergekurbelt wurden diese Filme zu roten
Tüchern für unsere Zensoren, die wieder einmal keinerlei Unterhaltungswert erkennen konnten. Werke wie DER SCHLITZER,
HORRORSEX IM NACHTEXPRESS oder MÄDCHEN IN DEN KRALLEN TEUFLISCHER BESTIEN deuteten schon im Titel
an, daß es hier nicht um die Erdbeerernte ging (Stattdessen schon eher um andere reife Früchte...). Da man die Quälgeister durchaus
als Gangster ansehen kann, waren wir uns nicht zu schade, uns auch durch diese Zelluloidquälereien zu kämpfen, mit manch
positivem Resultat. Denn oft genug wird der bürgerlichen Wohlstandsfratze die Maske entrissen, um zu treffenden Erkenntnissen
zu gelangen. Es sei also jeder progressive Mensch aufgefordert, sich an diesen Sozialstudien zu beteiligen.
Weitere Informationen zu Gangsterfilmen
|